Assessment Center 24

Perfekt vorbereitet auf das Assessment Center

Methoden im einzelnen

Basierend darauf, dass im Assessment Center die persönliche Kompetenz und die fachliche Qualifikation des Bewerbers ausgelotet werden soll, ist das Verkaufsgespräch ein wichiger Eckpfeiler des Gesamtbildes, welches ein Bewerber abgibt. Über das Verkaufsgespräch im Assessment Center wird deutlich, wie der Bewerber und somit potentielle Mitarbeiter in der Lage ist, das Unternehmen und seine Ziele zu repräsentieren.

Der Bewerber darf nie aus dem Auge verlieren, dass er als Repräsentant des Unternehmens fungiert, bei welchem er in der nahen Zukunft tätig werden möchte. Ferner ist es wichtig, sich in seine vorgegebene Position hinein zu finden. Selbstsicherheit ausstrahlen, auch wenn das Verkaufsgespräch nicht so verläuft, wie man es sich vorgestellt hat. Der Verkaufsabschluss steht nicht im Vordergrund, sondern die Art und Weise, wie man als Bewerber im Verkaufsgespräch die Kundenbedürfnisse und Kundenwünsche zu berücksichtigen wusste.

Ein gerne genommenes Verkaufsgespräch ist die Reklamationsbearbeitung. Der Assessor tritt mit einer negativen Grundhaltung auf und will sehen, wie der Bewerber mit dieser Situation unter Druck umgeht. Ist der potentielle Mitarbeiter in der Lage, den Kunden ernst zu nehmen und ihm sein Anliegen zuhörend vorzutragen oder startet er eine Rechtfertigungs- und Ausredenschiene, welche dazu geeignet ist, den Kunden noch weiter zu verärgern. Ziel in dieser Form des Gespräches muss sein, den Kunden zu besänftigen und mit einer verbindlichen Problemlösung auseinander zu gehen. Den Weg dort hin wird der Assessor im Assessment Center bewerten. Schafft es der künftige Mitarbeiter im Verkaufsgespräch unternehmerisches Denken an den Tag zu legen, operiert er zielorientiert, selbstsicher und – ein ganz wesentlicher Faktor – bewegt er sich im Rahmen seiner Entscheidungskompetenzen. Stellt er den Kunden zufrieden, gibt es eine weitere Basis für eine Zusammenarbeit, werden die Unternehmensgemensamkeiten herausgearbeitet und wahrt er die Interessen des Kunden sowie die Interessen des eigenen Unternehmens.

Der erste Eindruck ist meist auch der Eindruck, der bleibende Wirkung hinterlässt. Deshalb ist es für den Bewerber besonders wichtig, von Anfang an zu überzeugen. Im Assessment Center ist in den meisten Fällen der Ablauf gegeben, dass zuerst ein Mitarbeiter der Firma, welche das Assessment Center durchführt, das Unternehmen präsentiert. Auch hier hat der Bewerber schon die Möglichkeit, Eindruck zu hinterlassen, indem er interessiert ist und sich von der ersten Minute an die wichtigsten Fakten einprägt. Diese können über die Unternehmensphilosophie, bis hin zu Namen der Unternehmensleitung reichen – wichtig ist, bei eventuellen Unklarheiten nach zu fragen. So bezeugt man sein Interesse, sollte aber auch nicht übertreiben und sich in den Vordergrund spielen.

Nach der Vorstellung des Unternehmens durch einen Firmenmitarbeiter, muss der Bewerber sich nun selbst präsentieren. Das bedeutet, er gibt einen kleinen Überblick über seinen Lebenslauf, seine Stärken und arbeitet kurz heraus, warum gerade er die optimale Besetzung für die ausgeschriebene Position ist. Um im Assessment-Center erfolgreich zu bestehen steht es dem Bewerber frei, sich diverser Hilfsmittel zu bedienen – zum Beispiel mittels einer gut gemachte Power Point Präsentation oder des Flip Charts. Bei der Selbstpräsentation ist es besonders wichtig, sich interessant und kompetent zu präsentieren, wobei man allerdings darauf achten sollte, sich nicht über Gebühr selbst zu loben. Wer in die Selbstpräsentation gut vorbereitet und entspannt startet, macht garantiert einen positiven Eindruck im Assessment Center und erhöht seine Chancen auf die ausgeschriebene Vakanz.

Bei der Selbstpräsentation hat der Bewerber einen großen Vorteil: Er kann sich basierend auf seinen Vorlieben und Stärken vorbereiten. Im weiteren Verlauf bei einem Gespräch im Assessment Center ist der Bewerber oftmals in einer Reaktions-Position, in welcher er auf die Anforderungen des Assessors reagieren muss. Bei der Selbstpräsentation jedoch ist es dem Bewerber überlassen, wie er diese gestalten möchte. Agieren statt reagieren.

Der Bewerber kann sich im Vorfeld ein Konzept für die Selbstpräsentation erarbeiten, anhand dessen er die Vorstellung aufbaut. Wichtig ist es hierbei für den Bewerber, klare Fakten zu vermitteln und heraus zu arbeiten, warum gerade er der geeignete Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. Je besser die Vorbereitung, desto überzeugender die Selbstpräsentation und desto höher sind die Chancen, einen guten Ersteindruck beim Assessor zu hinterlassen. Für den Assessor ist die Selbstpräsentation des Bewerbers eine Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über das Auftreten und die rhetorischen Fähigkeiten beim freien Sprechen zu machen. Eine Entscheidung über eine Einstellung kann schon nach der Selbstpräsentation im Assessment Center fallen, muss aber nicht zwingenderweise.

Diesen Punkt muss man zweigeteilt sehen – Ziele des Assessors und Ziele des Bewerbers. Im Grunde geht es bei der Gruppendiskussion im Assessment Center darum, dass man sich als Bewerber im direkten Vergleich mit seinen Mitbewerbern um die Vakanz möglichst gut darstellt. Für den Assessor ist allerdings auch das Wie entscheidungsimmanent – wie setzt sich der Bewerber durch. Prinzipiell kann man die Übung Gruppendiskussion im Assessment Center mit dem kurzen Satz “Einer gegen den Rest” auf den Punkt bringen.

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